DAS MAGAZIN FÜR HERRENKULTUR

Gefühlt gibt es schon 10.000 Zeitschriften, warum also noch ein Magazin?

 

Weil wir das Eine vermissen! Sie vielleicht auch? Eins, das anders ist, das tiefer geht, das keine Illusionen abbildet und in dieser schnelllebigen Zeit einfach mal gegen die Zeit läuft.

 

Dies ist ein Magazin, welches sehr unkonventionell, jedoch mit viel Hingabe und Herzblut entstanden ist. Welches entgegen Trends und Fashion läuft, in dem Marken und Produkte thematisiert werden, die Sie womöglich noch nicht kennen, aber unbedingt kennenlernen sollten. Warum jetzt? Weil es Zeit wird.

Umgeben sind wir von Massenprodukten, von Fashionhypes, tiefgekühltem Essen, schwedischem Wohndesign. Kurzlebig und meist ziemlich langweilig. Oder es geht um vordergründigen Luxus und Statussymbole, modische Trends und teure, weil angesagte, Marken. Was nicht immer mit Qualität zu tun haben muss. Die meisten machen mit, laufen mit, ahmen nach, weil nur das verstanden wird, was von der breiten Masse getragen und von Modezeitschriften propagiert wird. Authentisch ist etwas anderes. Und mit Originalität und Exklusivität hat dies alles nichts mehr gemein. Wo aber sind die Produkte, die mit einer Geschichte, einer Passion, einem Handwerk verbunden sind?

Es gibt sie. Das ist das Schöne. Und es gibt sie meist schon ziemlich lange. Das ist wahrscheinlich das Erstaunliche. Die Jeans, die Sie vermissen, ist tiefblau, aus bester Baumwolle und hält viele Jahre. Der Schuh, den Sie suchen, wird vielleicht schon seit 100 Jahren exakt so gefertigt, wie sie ihn heute kaufen können. Aus bestem Leder, mit bestem Wissen, in langer Handwerkstradition. Die Uhr, die Sie sich vorstellen, hat ihr Design möglicherweise schon seit einem halben Jahrhundert und wird, genau wie die Jeans und der Schuh, über die Jahre immer wertvoller und schöner.

 

Sie geben das ganze Jahr ihr Bestes, Sie dürfen dasselbe auch erwarten!

 

Mit diesem Herren-Magazin möchten wir es interessierten Menschen leichter machen, solche Produkte zu finden und zu verstehen. Insofern ist es also durchaus ein didaktisches Magazin, welches dazu beitragen möchte, dass Produkte wieder geschätzt werden, Produktionswege und Preise verstanden werden und der Leser sich seine eigene Meinung und seinen Stil bildet. Wir möchten mit diesem Magazin einen durchgängig guten Stil in allen Lebens-bereichen präsentieren. Wir werden Ihnen besondere Dinge zeigen, neue Produkte genauso wie fast schon Vergessenes, Vintage Produkte, die schöner werden und Individualität entwickeln.

 

So wie wir Männer… manchmal.

THE INTERIOR POST

Mit der „The Interior Post“ hat sich Herausgeber Uwe van Afferden einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Seit 30 Jahren arbeitete er immer mal wieder als Möbelgestalter und Inneneinrichter, doch in den letzten 10 – 15 Jahren musste er mit Bedauern den „Untergang“ der Wohnkultur miterleben. Der gute Geschmack des Wohnens ist wohl mit dem Übergang ins dritte Jahrtausend gescheitert.

 

Viele Leute wollten von Ästhetik überhaupt nichts mehr wissen – und das konsequent in allen Lebensbereichen. Andere erwarten Qualität in billigen Produkten und beschweren sich noch, wenn diese nach einem Jahr schon ersetzt werden müssen. Deutschland gibt angeblich pro Jahr am meisten fürs „Wohnen“ aus. Wen wundert es? Möbelhäuser bombardieren uns mit Rabatten, Geschenken und zinslosen Krediten, um Bedürfnisse zu schaffen, die es nicht gibt. Alle guten Möbelläden konnten diesem Druck nicht standhalten. Es gibt sie nicht mehr.

 

Nicht nur der Geschmack der Leute wurde immer fragwürdiger und ihre Einrichtung immer „minimalistischer“, auch ihre Sprache und Kultur ist gleich mit verkümmert: „Ich geh Bahnhof“. Präpositionen sind anscheinend völlig überbewertet. Der Herr von Goethe würde kotzen! Das Abendessen ist eine lauwarme Pizza, hastig verschlungen aus dem Pappkarton vor der Glotze, und das Frühstück wird in einem Pappbecher durch die Stadt getragen. Wo bleibt die Tischkultur? Weniger ist nie mehr – immer weniger! Wir können jedenfalls ziemlich sicher sein, dass aus dieser Periode keine Antiquitäten übrig bleiben werden.

 

Es lohnt sich die Mühe, eine korrekte Ausdrucksweise zu benutzen und eine klare Sprache zu sprechen. Ebenso lohnt es sich, eine Umgebung zum Wohlfühlen zu schaffen, denn wir alle wohnen, die Frage ist: Wie?

Als wir schon befürchteten, die nächste Generation würde wieder in Höhlen hausen, stellen wir erleichtert fest, dass der Wind sich wieder dreht. Seit ein paar Jahren schon kommt es im Ausland und auch bei uns zu einer Wiederauferstehung des guten Geschmacks.

 

Es ist Zeit! Auch wir wollen wieder gescheit eingerichtet sein, mit Möbeln, die uns überdauern, mit Wand- und Bodenbelägen, die das Raumklima natürlich verbessern, mit Objekten, die nicht jeder Doofmann auch besitzt, mit Kunst, die uns an Meilensteine in unserem Leben erinnert – mit Feingefühl und Individualität.

 

Mit diesem Wohnmagazin wollen wir Sie unterstützen und inspirieren, Ihren eigenen Wohntraum zu erfüllen. Wir stellen Ihnen neue Designer und alte Klassiker vor, bewegen uns durch Räume zu Arbeitsplätzen, kriechen in winzige Häuser. Wir widmen uns ungewöhnlichen Materialien oder vergessenen Techniken. Wir stellen uns gegen den Isolierungswahn von Häusern und Wohnungen, denn wer möchte schon in einer Tupperdose wohnen?

 

Dieses Magazin ist nicht für den Angeber oder Schnäppchenjäger. Dieses Magazin ist für den Qualitäter, der Freude hat an guten Produkten, an besonderen Materialien und Wertigkeit in allen Lebensbereichen.

 

Denn eine Wohnung ist nie fertig, und das ist gerade das Schöne an ihr: Sie verändert sich mit der Zeit und mit einem selbst. Und wird wie Sie – einzigartig.

DAS TEAM

uwe

Uwe van Afferden

Herausgeber
steffi2

Stefanie Kobayashi

Chefredakteur & Creative Director
nina

Nina Zube

Art Direktion - The Interior Post